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Im Paradies gelandet

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Wie gestern besprochen, machen wir uns erneut auf, um nach einer besseren Bleibe für unseren geplanten Urlaub zu suchen. Tatsächlich werden wir fündig. Das Zimmer ist zwar sehr klein, riecht ein wenig nach Moder, aber wir sind nahezu für den gleichen Preis wie in der Reihenhütten-Anlage nur 30 Meter vom Strand entfernt. „Lass uns noch mal bis zum Ende des Strandes fahren“, sage ich. „Warum? Wir haben doch jetzt ein Zimmer.“ „Einfach nur so. Gibt keinen Grund.“

Ganz am Ende von Otres-Strand landen wir auf einem großen Grundstück mit Bar. Dahinter befinden sich vier nagelneue, geräumige Zimmer direkt am Meer. „Sieht fantastisch aus und es ist noch ein Zimmer frei“, schwärme ich, als ich wieder bei Tanja bin. „Was kostet es?“ „60,- US$. Ich weiß das ist zu teuer, aber ich gehe noch mal zum Manager und versuche zu verhandeln.“ Nur 10 Minuten später habe ich den Preis auf 45,- US$ gedrückt. Leider noch immer weit über unseren Budget. Etwas geknickt radeln wir zu unserer Reihenhüttensiedlung zurück und beladen unsere Bikes, um zum neuen Kommpromiszimmer zu umzuziehen. „Eigentlich sind wir dumm. Wenn wir 10 Tage bleiben zahlen wir nur 250,- US$ mehr, als in dem winzigen Zimmer, in dem es relativ dunkel ist und das sogar noch nach Schimmel muffelt. Ist uns das bessere Zimmer keinen Aufpreis von 250,- US$ wert? Das Leben ist kurz. Wir sind nun seit bald zwei Jahren unterwegs und haben bisher keinen Urlaub gemacht. Wir sind ständig auf unseren Bikes gesessen, du hast jeden Tag fotografiert, Bilder archiviert und geschrieben. Das kann nicht sein. Ich schenke dir die 250,- US$ zum Geburtstag“, sagt Tanja. „Mein Geburtstag war bereits im Januar“, werfe ich scherzend ein. „Du weißt was ich meine.“ „Klar weiß ich das und bin voll und ganz deiner Meinung. Wir sollten das schöne Zimmer nehmen“, sage ich in voller Vorfreude endlich einen Traumplatz für uns gefunden zu haben.

Als wir mit unseren Rädern wieder bei der Anlage ankommen ist das Zimmer zum Glück noch frei. Wir freuen uns wie die kleinen Kinder über die Unterkunft vor der zwei Liegestühle stehen. „Unfassbar, hier haben wir sogar unseren eigenen Strand“, juble ich. „Da könnte man für immer bleiben“, fällt Tanja in meine Freude ein. „Gut, dass uns der böse Franzose vertrieben hat. Ansonsten wären wir nie hierher gekommen.“ „Absolut. Damit hat sich wieder einmal gezeigt das vermeintlich Schlechtes nicht immer schlecht ist“, meint Tanja.

Am Abend sitzen wir vor dem Bungalow und blicken über einen weißen Sandstrand auf den friedlichen Golf von Thailand. Die Sonne gibt sich alle Mühe uns mit explodierenden Rotfarben zu imponieren. Ein Fischerboot scheint direkt in den untergehenden Feuerball zu tuckern. Seine Silhouette hebt sich wie ein schwarzer Scherenschnitt vom gleißenden Licht ab. Zweifelsohne sind wir im Zentrum des Paradieses gelandet…

Wer mehr über unsere Abenteuer erfahren möchte, findet unsere Bücher unter diesem Link.

Die Live-Berichterstattung wird unterstützt durch die Firmen Gesat GmbH: www.gesat.com und roda computer GmbH http://roda-computer.com/ Das Sattelitentelefon Explorer 300 von Gesat und das rugged Notebook Pegasus RP9 von Roda sind die Stützsäulen der Übertragung. Pegasus RP9 von Roda sind die Stützsäulen der Übertragung.

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Datum:
12.04.2017 bis 15.04.2017

Tag: 652 - 655

Land:
Kambodscha

Provinz
Sihanoukville

Ort:
Dream Beach

Breitengrad N:
10°33’25.7’’

Längengrad E:
103°33’37.7’’

Tageskilometer:
12 km

Gesamtkilometer:
23.511 km

Gesamthöhenmeter:
70.836 m

Sonnenaufgang:
05:57 Uhr – 05:55 Uhr

Sonnenuntergang:
18:16 Uhr

Temperatur Tag max:
32°C