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Reparatur und umorganisieren

Erstes-Camp — 16.05.2000

Mit den ersten Sonnenstrahlen kriechen wir aus unserem Zelt. Wieder war es eine relativ kalte Nacht, doch bin ich froh, dass das Wetter uns wohl gesonnen ist. Gerade jetzt am Anfang dieser großen Reise benötigen wir dringend gutes Wetter. Anhaltende Regenfälle wären nicht nur unangenehm, sondern würden unserer ohnehin schon geplagten Moral und den ständigen Verbesserungsarbeiten an der Ausrüstung und Sätteln schaden. Nach einem kurzen Frühstück – Müsli und einer Tasse Tee – beginne ich die Vorderen Sattelpolster von Istan mit einer Eisenstange in eine bessere Form zu klopfen. Wir stellten schon während der ersten Marschkilometer fest, dass sein Sattel schief sitzt und ich glaube, dass es an den von uns unterschiedlich gestopften Polstern liegt. Während Jo einige der Klettverschlüsse umnäht reorganisiert Tanja ihre Küche. Wieder sind wir den ganzen Tag beschäftigt und bereiten alles für den morgigen Weitermarsch vor. Nachts schlafe ich kaum. Ständig muss ich über den Aufbruch nachdenken und ehrlich gesagt habe ich gewaltige Angst, dass wieder etwas schief gehen könnte.

Tag: 05

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