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Wir hoffen wiedereinmal auf bessere Zeiten

Herz-Camp — 25.06.2000

Beim morgendlichen Kamelehüten müssen wir feststellen, dass sich Goola bei der gestrigen Aktion am Nacken verletzt hat. Obwohl nach einer optischen Untersuchung keine Wunde zu entdecken ist, muss er sich während der wilden Bocksprünge einen der Nackenwirbel oder Muskeln gezerrt haben. Nur mit gutem Zureden und einigen Tricks sind wir in der Lage, ihm das Hüterseil durch die Metallöse am Halfter zu ziehen. Er scheut und sein weiteres Verhalten zeigt Angst, die in Verbindung mit Schmerzen steht. Tanja und ich verabreichen jetzt nicht nur Istan die entzündungshemmende und schmerzstillende Medizin. Die Verletzungen von Jafar und Sebastian sind mittlerweile übrigens ausgeheilt, aber anscheinend gibt es immer irgend einen Patienten auf diesem Trip. Aufkommender starker Regen und Wind zwingen uns wieder den Pilz aufzubauen. Unter ihm sind wir zumindest ein wenig geschützt und können so einigermaßen trocken einen Teil des Tages verbringen. Schon früh verkrümeln wir uns an diesem Abend in unser kleines Schlafzelt und hoffen wieder einmal auf besseres Wetter.

Tag: 45

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